Kletterroute Jägiknubel

Eine einzigartig schöne und herausfordernde Klettertour zum Jägiknubel mit fantastischem Rundblick vom Gipfel. Die 15 Seillängen lange Route verspricht eine ausgefüllte Tagestour. Probieren Sie es aus!

 

Der Südwest-Grat des "Jägiknubel" wurde 1927 zum ersten Mal bestiegen. Danach geriet die Route in Vergessenheit und wurde nur noch selten begangen. Im Sommer 2012 wurde die Route im 3. und 4. Schwierigkeitgrat wiederbelebt. Diese besondere Route ist nun 15 Seillängen lang und mit 80 Bohrhaken versehen. Der Zustieg von der Peter Tscherrig Anenhütte ist ca. eine Stunde.

Von der Anenhütte folgt man der Moräne bis auf eine Höhe von 2'760 m.ü.M. Von dort quert man in Richtung Westen in das oberste Couloir des Südwest-Grates. Die ersten zwei Seillängen verlaufen auf den Platten rechts vom Couloir und enden auf dem Grat. Von dort erreicht man mit der 3-5. Seillänge den ersten und einzigen Turm. Dieser wird in der 6. Seillänge auf der linken Seite abgeklettert. Danach folgt ein flacheres Gratstück bis zur 11. Seillänge. Von dort wird der Grat wieder steiler bis zum Gipfel des Jägiknubels. Richtung Gipfel nimmt die Anzahl der Bohrhaken stetig ab – wer auf Nummer sicher gehen will, sollte Material zum Selbstsichern mitnehmen.

Für den Abstieg eignet sich der Süd-Ost-Grat, der im gleichen Schwierigkeitsgrad wie der Aufstieg abgeklettert wird. Am untersten Teil sind 3 Abseilstellen eingerichtet. Rückweg vom Wandfuss über die Moräne zur Peter Tscherrig Anenhütte und von dort über diverse Wanderwege bis zur Fafleralp.

 

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