Pilgerwege

   Gebirgswald Rundgang

Besinnliche Rundwanderung durch das Dorf Kippel, hinauf auf die Gattunalp und retour zur Pfarrkirche
KonditionTechnikErfahrungLandschaft
Kirche Kippel
Kirche KippelBild: Lötschental Marketing AG
Beinhaus, Kippel
Beinhaus, KippelBild: Lötschental Marketing AG
Pieta, Beinhaus Kippel
Pieta, Beinhaus KippelBild: Lötschental Tourismus
Bildstöckli Hubertus, Kippel
Bildstöckli Hubertus, KippelBild: Lötschental Marketing AG
Bildstöckli Chaschtläregga, Kippel
Bildstöckli Chaschtläregga, KippelBild: Lötschental Marketing AG
Kirche Kippel
Kirche KippelBild: Lötschental Marketing AG
Lötschentaler Museum, Kippel
Lötschentaler Museum, KippelBild: Lötschental Marketing AG
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Beste Jahreszeit

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Wegbeschreibung

Mit dem Besuch der Pfarrkirche von Kippel beginnen wir den Rundgang. Bereits im 12. Jahrhundert wurde das erste Gotteshaus im Lötschental erbaut, das seither einige Male vergrössert wurde. Die heutige Kirche wurde von 1740 - 1742 im Barockstil erbaut und 1742 durch Bischof Blatter dem hl. Martin geweiht. Die letzte Renovation erfolgte in den Jahren 1977/1978. Die Kirchweihe mit Aufzug der Herrgottsgrenadiere ist am 3. Sonntag im Juni oder am Sonntag vor Sankt-Johann.

Über die Treppe hinunter gelangen wir auf den grossen Platz im alten Dorfteil. Die Häuser sind grösstenteils im 16. - 17. Jahrhundert erbaut worden. Wir gehen hinunter zur Lonza, überqueren die Brücke und folgen den Wegweisern Richtung Gattunalp. Durch den Lärchenwald erreichen wir das Bildstöckli des hl. Hubertus. Das Bildstöckli liegt mitten im Wald und lässt uns eine Aussicht auf Kippel geniessen. Im Bildstöckli steht eine Statue des hl. Hubert mit einem Hirsch, der zwischen dem Geweih ein Kreuz trägt. Der hl. Hubert ist der Schutzpatron der Jäger.

Weiter geht es bis zum höchsten Punkt der Wanderung, auf die Gattunalp. Bei den Schaffärichu (Sammelplatz der Schafe) steht ein Kreuz aus Baumstämmen. Von hier kehren wir zurück auf den Wanderweg und überqueren den Bach "Chastlärra". Wir folgen dem Wegweiser durch den Chastlärwald hinunter bis zur Bifig. Von dort erreichen wir das Bildstöckli auf der Chaschtläreggu in ca. einer Viertelstunde (nach der Chastlärbach-Überquerung rechts auf Wanderweg einlenken). Es ist der Muttergottes geweiht.

Der Weg führt uns dann wieder zurück zur Kirche. Hier findet sich auch das Beinhaus, in welchem früher die Gebeine der aufgehobenen Gräber gelagert wurden. Die Kapelle stammt aus dem Jahr 1556. Im Innern befindet sich eine Darstellung der schmerzhaften Muttergottes (Pietà). Besondere Aufmerksamkeit verdient die wertvolle Decke mit den verschiedenen Inschriften. Alle diese Inschriften mahnen uns, unser Leben sinnvoll, zielbewusst und voll Verantwortung zu leben. Die Inschrift mit der Uhr sagt uns: „Wenn die Uhr ist gelaufen aus, dann heisst mit dir in Totenhaus“.

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Anreise

Quelle

Diese Tour wird präsentiert von: Lötschental Marketing AG, Author: Lötschental Marketing AG

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