Uniform

Die Herrgottsgrenadiere präsentieren sich so: In weissen Beinkleidern und scharlachroten Fräcken mit goldglänzenden Knöpfen und Epauletten, mit weissen, gekreuztem Wehrgehänge für Säbel und Patronentasche, mit hohem, stehendem Federbusch und einem Gewehr (Karabiner oder Langgewehr der Schweizer Armee) auf der Schulter. Der Hut ist ja nach Rang und Funktion verschieden.

Wachtmeister und Fähnrich tragen Zweispitze mit wallenden Federbüschen. Die Grenadiere vorne im Aufzug tragen Bärenmützen, die hinteren alte „Militärkäppi“, welche den Hüten des vierten neapolitanischen Regimentes nicht unähnlich sind. Die Uniformen als kostbares Erbstück von Geschlecht zu Geschlecht weitergegeben, sind aber heute kaum mehr authentisch. Die Röcke (Fräcke) kann man in Uniform-Schneidereien beziehen. Die Säbel, Federbusche und Epauletten werden meistens von den Lötschentaler Gardisten von der Schweizergarde in Rom vermittelt.

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